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Planetenwechsel. Diese überzeichnete Idee, die den menschlichen Vorstellungen vielleicht innewohnt beschreibt eine Hoffnung auf den Ausweg, auf Veränderung, auf das ewig leuchtende Neue. In der Kunst, im Zeitgeschehen gibt es auch durchaus eine Verehrung, diesen Glauben an das Neue. Ein Zweifel an der Avantgardegläubigkeit unserer Zeit liegt da näher. Von daher, wenn es nötig scheint: Tapetenwechsel oder eben warum nicht gleich dann doch den Planeten einfach mal austauschen. Den neuen Himmelskörper gegen einen neuen wechseln. Mit einem Augenzwinkern neue Ressourcen heben und den Klumpen neuer Erde formen. Planetenwechsel klingt als Wort fast perkussiv wie eine Tonleiter, erweckt vielleicht ein Kopfschütteln. Vielleicht wird ein Planetenwechsel Realität. Die Wissenschaft, der Zeitgeist haben es in der Hand. Fiktion in spe.

Nachdem in den Jahren 2008 / 2009 von jedem Künstler Arbeiten in einer Soloausstellung gezeigt wurden, beschließt die A.G. Galerie mit Planetenwechsel das Jahr 2009. Aktuelle Arbeiten von den Künstlern der Galerie: Andreas Barth, Thomas Fißler, Matthias Kanter, Peter Klitta, Christoph Rodde, Torsten Sachse und Mike Strauch werden zu sehen sin. Gezeigt werden Malerei, Fotografie, Objekte.

Planetenwechsel – alles eine Frage der Zeit. Im Kleinen wie im Großen. Der Wechsel eines Ortes, eines Raumes kann schon ein solcher sein.