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Peter Klitta - Kalte Heimat l Malerei

»Eis« / 2009 / Öl auf Leinwand / 70 x 35 cm

Im Mittelpunkt der Arbeit von Peter Klitta stehen seit ca. drei Jahren Porträts von Schriftstellern und Polreisenden. Anders gewendet: Sinnsucher vergangener Zeiten. Ein Ausgangspunkt für diese Arbeiten ist oft ein extremer biographischer Hintergrund.
Durch den prozeßhaften Malvorgang, die Verfremdung des verwendeten Motivs (Foto), entsteht eine Verdichtung der bildnerischen Textur.
Der Titel der Austellung „KALTE HEIMAT“ deutet an, womit sich Klitta derzeit künstlerisch auseinander setzt: Der Mensch umgeben von Eis, Einsamkeit und das unbändige Verlangen nach Heimat bilden den Kern dieser Arbeiten. Dabei nehmen seine Arbeiten Bezug auf Menschen in geografischen und emotionalen Extremsituationen. Kalte Heimat ist hier auch als Metapher für die seelische Heimatlosigkeit, das nicht Angekommensein zu verstehen.
Seine achtteilige Serie „Eis“, Portraits bekannter und weniger bekannter Polarforscher, wurde vor kurzem von Reinhold Messner angekauft und wird in diesem Sommer im „Messner Mountain Musuem“ in Sulden am Ortler (Italien) gezeigt. Auch in der aktuellen Schweriner Ausstellung werden Bilder von Menschen zwischen Leid und Hoffnung, Anerkennung und Verzweiflung, Erfolg und Niederlage ausgestellt. Expeditionen in Eis und Schnee, Darstellungen von Forschern, aber auch Portaits anderer Persönlichkeiten mit besonderen Biografien, wie das des entwurzelten Schriftsstellers Edgar Allen Poe, werden zu erleben sein.
Mehr über die Arbeiten und ihre Hintergründe erfahren Sie am 23. Juli um 19 Uhr bei einem Künstlergespräch zwischen Peter Klitta und Wolfram Pilz in der A.G. Galerie für zeitgenössische Kunst am Ziegenmarkt in Schwerin.