Andreas Barth - FLIMMERN l Malerei
Eröffnung Donnerstag, 8. Oktober 2009, 19 Uhr
9. Oktober bis 14. November 2009
Mi - Sa 14 - 19 Uhr sowie nach Absprache
„Flimmern“ – in der Summe kommt es fast einer bewussten Absage an die Sehschärfe gleich. Andreas Barth (*1956 in Nordhausen) nutzt im Malprozess den Zufall der sich auf der Leinwand vermischenden reinen Farben und generiert eine selbstverständlich organische Poesie nah dem lustvollen Störeffekt. Ein fortwährendes Übermalen von transparenten und pastosen Schichten mit breitem Pinsel in langen Armbewegungen bilden den Kern seiner Arbeit im sinnlich-agierenden Prozess. Die Leinwand oder das Papier ist Palette und Bildträger zugleich, Verwischungen und fließende Übergänge von reinen und trüben Farben werden ausgelotet. Der Malvorgang objektiviert die Farbe. Es entsteht eine sinnliche und differenzierte Malerei, die nichts anderes zeigen will als die Präsens der Farbe. Bilder können im Kopf des Betrachters entstehen. Die Absage an das scharfe Sehen wird aufgefangen von der Fragilität im Erinnern an Gesehenes, an Erlebtes. “Flimmern“ als schneller Wechsel von Licht- und Farbreizen bedeutet das Gegenteil von fester Form und klarer Definition. Andreas Barth spielt in seinen neuen Arbeiten mit diesem Phänomen.
Eröffnung Donnerstag, 8. Oktober 2009, 19 Uhr
9. Oktober bis 14. November 2009
Mi - Sa 14 - 19 Uhr sowie nach Absprache
„Flimmern“ – in der Summe kommt es fast einer bewussten Absage an die Sehschärfe gleich. Andreas Barth (*1956 in Nordhausen) nutzt im Malprozess den Zufall der sich auf der Leinwand vermischenden reinen Farben und generiert eine selbstverständlich organische Poesie nah dem lustvollen Störeffekt. Ein fortwährendes Übermalen von transparenten und pastosen Schichten mit breitem Pinsel in langen Armbewegungen bilden den Kern seiner Arbeit im sinnlich-agierenden Prozess. Die Leinwand oder das Papier ist Palette und Bildträger zugleich, Verwischungen und fließende Übergänge von reinen und trüben Farben werden ausgelotet. Der Malvorgang objektiviert die Farbe. Es entsteht eine sinnliche und differenzierte Malerei, die nichts anderes zeigen will als die Präsens der Farbe. Bilder können im Kopf des Betrachters entstehen. Die Absage an das scharfe Sehen wird aufgefangen von der Fragilität im Erinnern an Gesehenes, an Erlebtes. “Flimmern“ als schneller Wechsel von Licht- und Farbreizen bedeutet das Gegenteil von fester Form und klarer Definition. Andreas Barth spielt in seinen neuen Arbeiten mit diesem Phänomen.